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 Dramatis personæ

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Grim

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BeitragThema: Dramatis personæ   Fr Sep 06, 2013 6:49 pm

Nachdem davon auszugehen ist, dass wir im Lauf der Geschichte eine Vielzahl an Charakteren schreiben werden habe ich hier einen Sammelthread für deren Steckbriefe aufgemacht damit man bei Bedarf nachlesen kann, wer wer ist. Und natürlich auch, damit wir neue Konzepte begutachten und gutheißen oder ablehnen können. Ich möchte dabei ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch meine Steckbriefe nicht über Kritik erhaben sind und ich mich freuen würde, wenn ihr mich auf Fehler und Unstimmigkeiten – so denn welche vorhanden sind – hinweist. Vom Aufbau her würde ich euch bitten, euch ganz grob an meinen ersten Steckbrief hier zu halten (auch wenn es nicht so ausführlich sein muss), wobei ich euch Freiheiten lasse, inwiefern ihr das ausführlicher gestalten möchtet. Wenn mir allerdings ein Punkt in euren Steckbriefen fehlen sollte kann es sein, dass ich das bemängele.


Name: Fürst Oswin Helfort von der Nordermark

Stellung: Familienoberhaupt des Hauses Helfort, Fürst der Nordermark

Alter: 52 Jahre

Aussehen: Oswin ist ein Mann von eher unterdurchschnittlicher Größe, breitschultrig und in seiner Jugend eine imposant-muskulöse Erscheinung, heute jedoch eher durch seine imposante Leibesfülle ausgezeichnet. Seine Hände sind breit und fleischig, die Finger eher kurz. Die Haut des Fürsten ist von für seine Heimat eher kräftiger Tönung, was ihn allerdings immer noch recht hellhäutig macht. Arme, Beine und Brust sind dicht mit dunklem Haar bewachsen. Ein breiter Stiernacken leitet in einen runden Kopf mit breitem Gesicht über. Eine prominente, fleischige Nase und wulstige Lippen prägen das fürstliche Gesicht, buschige, ergraute Brauen erheben sich über den tief liegenden, wässrig blauen Augen. Das breite, kantige Kinn verschwindet in einem noch recht dunklen, allerdings grau melierten Vollbart. Auf dem Kopf hingegen trägt der Fürst keine Haare mehr: nachdem sie ihm zusehens ausgegangen sind hat er sich auch den letzten Kranz von seinem Barbier scheren lassen. Eine rosige Narbe entlang der Schädelseite sowie das Fehlen der unteren Hälfte des zugehörigen Ohrläppchens sind ein Souvenir der kriegerischen Jugend des Fürsten, ebenso wie die lange, schlecht verheilte Narbe entlang des Oberschenkels, die ihm noch immer von Zeit zu Zeit Probleme bereitet.

Charakter: Fürst Oswin gilt als ein rauher, wortkarger, nachdenklicher Mann. Beim Volk ist er weniger für seine Milde, als vielmehr für seinen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit bekannt. Ohnehin ist das Streben nach Gerechtigkeit eine der zentralen Triebkräfte des Fürsten. Vergehen lässt er selten ungesühnt. Sowohl Freund als auch Feind gegenüber ist Oswin nachtragend, aber ebenso wenig, wie er Schuld vergisst, vergisst er auch große Taten und Edelmut nicht und ist stets bereit, Gleiches mit Gleichem zu vergelten – im Guten wie im Schlechten. Es braucht viel, um Fürst Oswin aus der Reserve zu locken, aber wer es wagt ihn zu reizen, der wird erkennen müssen, wie aufbrausend der Fürst sein kann. Seine Zornausbrüche sind meist nur von kurzer Dauer, dann gewinnt er seine Beherrschung zurück und seine Entscheidungen sind selten davon beeinflusst.
Fürst Oswin ist nicht eben das, was man einen Familienmenschen nennen würde. Selbstverständlich liebt er seine Kinder wie ein jeder Vater dies tun sollte und ebensolche Hochachtung hat er vor seiner Frau, doch kennt er seinem eigenen Blut gegenüber ebenso wenig Pardon wie gegenüber Fremden und stellt hohe Ansprüche, insbesondere was das Benehmen betrifft. Auch bevorzugt er es, sich anstatt mit seiner Familie mit alten Kriegskameraden, mehr oder weniger weit entfernten Vettern, die alle seines Alters sind, oder seinen momentanen Günstlingen zu umgeben. Letztere sind nicht selten Baumeister, denn der Fürst ist ein Mann großer Ambitionen und genießt es, sein Reich und seine Städte auszubauen und Prunk zu zeigen. Auch mancher Geistlicher findet sich in diesem Kreis. Zwar ist Oswin nicht eben das, was man tief gläubig nennen würde, aber er verehrt die Schwestern wie es ihm angemessen erscheint und er liebt es, scharfsinnige Dispute mit Priestern diverser Glaubensrichtungen, denen gegenüber er liberal auftritt, zu führen.
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Grim

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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Sa Sep 07, 2013 9:24 am

Name: Jolanda Evayn

Stellung: Mündel Fürst Oswins an dessen Hof

Alter: 15 Jahre

Aussehen: Weit über die Grenzen der Feste Hartholm hinaus gilt Jolanda als überwältigende Schönheit. Sie ist von schlankem Wuchs ohne weibliche Rundungen zu missen, ihre Haut ist von hellem Ton und das lange, lockige Haar von goldblonder Farbe. Ihr Gesicht über dem langen Hals ist eher rundlich und fein geschnitten mit schmaler Nase, vollen Lippen und geschwungenen Brauen über den leuchtend tiefblauen Augen.

Charakter: Jolanda ist eine ruhige, fast schüchterne Person. Sie liebt die Einsamkeit, fühlt sich in Anwesenheit anderer selten wohl und krampfhaft von der Angst besessen, Fehler oder Unhöflichkeiten zu begehen. Selbstsicherheit ist etwas, das ihr völlig abgeht und aus eben jenem Grund benötigt sie beständig Führung und ergreift kaum einmal selbst die Initiative. Sie ist eine Träumerin, leicht ablenkbar und selten wirklich konzentriert bei der Sache. Ihre Freundschaften sind gering an der Zahl, dafür jedoch umso inniger. Ansonsten kann man sie als folgsam und tief in der konservativen Gedankenwelt ihres Ziehvaters, des Fürsten, verwurzelt beschreiben.

Anmerkung: Jolanda ist die Tochter des Grafen Marros Evayn von Issening, einer Grafschaft im Südwesten der Nordermark. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Der Vater war ein angesehener Gefolgsmann und Waffenbruder des Fürsten Oswin Helfort. Als Jolanda sieben Jahre alt war fiel Graf Marros in der Schlacht. Nachdem er keine Söhne hinterließ fiel die Grafschaft an seinen jüngeren Bruder Ornur, zu dem er sein Lebtag lang ein schlechtes Verhältnis gehabt hatte. Jolanda wäre nun das Mündel ihres Onkels geworden, hätte nicht Fürst Oswin interveniert um das Andenken seines Waffenbruders zu ehren und dessen Tochter als sein eigenes Mündel nach Hartholm zu holen. Und wer hätte dem Fürsten in diesem Wunsch widersprochen? Jolanda wuchs in der Familie Helfort auf und wurde von Oswin, den sie sehr verehrt, stets wie eines seiner eigenen Kinder behandelt.
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Nick

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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Sep 08, 2013 9:32 am

Okay hier mein Design für einen Charakter aus Haus Helfort:

Name: Grim Helfort von der Nordermark

Stellung: Erster Sohn des Fürsten Oswin Helfort

Alter: 29 Jahre

Aussehen: Grim ist ein Berg von einem Mann. Er ist von überaus großem Wuchs, ist muskulös wie ein Bär und beinahe ebenso haarig. Dunkle Haare fallen ihm wild bis auf die Schultern, sein Vollbart unterstreicht das Gesicht aus dem blaue Augen hervorstechen.
Er kleidet sich meistens in einen mit Pelz verzierten Kettenharnisch, der die Unterarme frei lässt. Generell entspricht sein Kleidungsstil eher dem eines Kriegers als dem eines Fürsten.

Charakter: Grim ist eine überaus direkte Persönlichkeit. Er sagt geradeheraus war er denkt und meint das auch, zudem ist er leicht aufbrausend und nimmt es schnell persönlich, wenn jemand ihn oder seine Familie beleidigt.
Politische Winkelzüge sind ihm ein Gräuel und generell interessiert er sich eher für die Jagd und für Zweikämpfe als für die Feinheiten politischer Querelen. Freude, Essen und Bier sind ihm mehr wert als gehortetes Gold. Beim gemeinen Volk erfreut er sich durch seine ungezwungene, direkte Art einer gewissen Beliebtheit und er kennt in fast jeder Stadt der Nordermark jemanden, der ihn unterstützen oder ihm sogar bis in den Tod folgen würde.
Bei Fürsten und Politikern hat er jedoch einen schweren Stand. Viele halten ihn wegen seiner Begeisterung für die „einfacheren“ Dinge im Leben für einen rückständigen Barbaren, kaum geeignet, um eines Tages das Land zu regieren.
Nichtsdestotrotz ist Grim eine treue Seele und hält zu denen, die ihm nahestehen. Wer sich seinen Respekt verdienen will, muss Entschlussfähigkeit und Kampfeswillen zeigen, dies sind die Eigenschaften die er respektiert.
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Kjani
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Sep 08, 2013 11:11 am

Name: Ircia Helfort von der Nordermark

Stellung: Drittgeborenes Kind des Hauses Helfort. Erste und einzige Tochter.

Alter: 19

Aussehen: Vom Aussehen her könnte Ircia fast ein Ebenbild ihrer Mutter sein.  Sie hat dasselbe kastanienbraune Haar, ist eher schmal, jedoch mit einer breiten Hüfte, gebaut. Ihr Gesicht ist zierlich, einige spärliche Sommersprossen befinden sich auf ihrer Nase. Das leicht gewellte Haar, trägt sie lang und modisch.
Sie ist dünn, ihre Brüste sind vielleicht eher eine Spur zu klein geraten und alles in allem wirkt sie ein wenig schlaksig.
Das Einzige, das sie von ihrem Vater abbekommen hat, sind ihre blauen Augen. Ihre Haut ist bleich wie Porzellan.

Charakter: Wenn man Ircia mit einem Wort beschreiben soll, dann würde wohl ‚anpassungsfähig’ sehr gut passen. Sie kennt ihre Grenzen und weiß, wie sie diese überschreiten kann, ohne allzu große Konsequenzen daraus zu ziehen. Sie ist aufgeweckt, lebensfroh und sie hasst  Langeweile.
Weil sie sich angewöhnt hat, sich für alles zu begeistern, was ihr gezeigt wird, mag sie es sowohl, einen Nachmittag lang zu sticken, jedoch geht sie genauso gerne ausreiten, auf die Jagd oder übt sich spielerisch mit ihren Brüdern im Schwertkampf (mit Holzschwertern^^).
Sie ist sehr lieb, schlau und weiß sich mit Worten durchaus zu wehren. Zugleich lernt sie fleissig, was ihre Mutter ihr beibringen will.
In ihrer Pubertät hat sie ihre Mutter jedoch zeitweise recht heftig geärgert, in dem sie sich zeitweise nur noch mit Reiten und Bogenschiessen beschäftigt hat. Sie ist noch immer sehr brav, ist aber der Meinung, dass eine richtige Frau sich auch wehren können soll.


Zuletzt von Kjani am So Sep 08, 2013 5:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kjani
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Sep 08, 2013 12:13 pm

Name: Fafnir Helfort von der Nordermark

Stellung: Er ist der erste und einzige Sohn von Ragnar Helfort, dem Bruder von Oswin.

Alter: 24

Aussehen: Fafnir ist ein grosser aber doch recht schlanker Mann. Er kommt niemals an die bärenhafte Gestalt seines Onkels oder seines Cousins heran. Er hat zwar einen athletischen Körper, doch neben den Beinen wirkt er wie ein Hemd. Sein Haar ist dunkelbraun und seine Augen sind graubraun. Er trägt eher selten viel Bart, da sein Bartwuchs auch nicht der mächtigste ist.
Seine Kleider passt er den Umständen eigentlich ziemlich gut an, doch meistens ist er eher unauffällig unterwegs.

Charakter: Fafnir ist berechnend und kann durchaus eine spitze Zunge haben. Seine Redegewandtheit macht seine fehlende Statur wett. Da er viel Wert auf Bildung legt, kann er durchaus auch mal arrogant daherkommen. Eigentlich hält er recht viel auf sich selbst und wird zornig, wenn man ihm und seiner Meinung nicht die Anerkennung zukommen lässt, die er sich wünscht.
Auf schlechte Manieren oder barbarisches Verhalten kann er regelrecht pikiert reagieren.

Anmerkung: Weil sein Vater - ein jüngerer Bruder von Oswin - von einer üblen Krankheit dahingerafft wurde, blieb ihm nur seine Mutter, die ihn ohne grosses Federlesen zu Oswin schickte. Ihrer Meinung nach war sein Vater stets zu umsichtig mit ihm, weil er sein einziger Sohn war. Aus ihm würde nie ein rechter Mann werden, wenn er nun mit seiner Mutter zusammen leben sollte.
Also schickte sie ihn zu ihrem Schwager, wo er lernen sollte, wie ein richtiger Mann zu kämpfen, da Fafnir sich allerhöchstens mit Armbrustschiessen beschäftigt hatte.
Ansonsten galt seine Aufmerksamkeit Büchern und Ähnlichem unmännlichem Zeug.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Sep 08, 2013 1:25 pm

Name. Lucius Melior von Merrisholt

Rang: Familienoberhaupt der Melior, Patrizier von Merrisholt

Alter: 48 Jahre

Aussehen: Von der Statur her ist er eher klein und wirkt auf den ersten Blick zerbrechlich, strahlt aber einiges an Selbstbewusstsein aus.
Lucius hat ein fein geschnittenes, patriarchalisches Gesicht mit einer recht markanten, spitzen Nase darin. Die einst smaragdgrünen Augen werden langsam von der Blässe des Alters gezeichnet, jedoch hat sein Blick keineswegs an Schärfe verloren.
Das Gesicht wird langsam von diversen Falten durchzogen.
Lucius bevorzugt weite Gewänder, vorzugsweise in Grün, der Familienfarbe, und trägt zudem meistens eine runde Pelzkappe, die an die eines venezianischen Dogen erinnert. Sein Kleidungsstil wirkt auf den ersten Blick sehr dezent, doch wer genau hinsieht, merkt, wie teuer die Kleider eigentlich sein müssen.

Charakter: Lucius ist ein Kapitalist der ersten Stunde, wie es sich für ein Familienoberhaupt der Meliors gehört. Er ist stets auf Gewinnmaximierung aus und führt seine Provinz mehr wie ein Unternehmen denn wie ein politisches Gebilde.
Sein Herrschaftsstil ist sehr streng und reglementiert, Verbrechen wie Mord oder Diebstahl werden ohne Pardon mit Geld-oder Haftstrafen verurteilt. Wer seine Schulden oder Steuern nicht zahlen kann, muss damit rechnen, ins Gefängnis zu kommen oder Frondienste verrichten zu müssen.
Jedoch lässt er den Bürgern ansonsten einige Freiheiten. Händler und Handwerker sind an Zünfte und Gilden gebunden, die jedoch in freiem Konkurrenzkampf miteinander stehen. Er nutzt deren Unternehmergeist, um den Reichtum der Provinz zu erweitern und pflegt Kontakte zu allen wichtigen Unternehmern. Die Gilden unterstehen quasi seiner Aufsicht, da keine Transaktion abläuft, ohne dass er etwas davon weiß und seine Zustimmung gibt.
Zudem hat er ein recht komplexes, aber faires Steuersystem eingeführt, das genau vorschreibt, welcher Bürger aus welcher Schicht, bei welchem Einkommen wie viel zahlen muss. Dabei achtet er jedoch darauf, sie nicht zu hoch zu halten, um die Kaufkraft und Unternehmungsfähigkeit der Bürger zu fördern.
Jedoch verhängt er auch hohe Zölle gegen den Einfuhr von ausländischer Ware, insbesondere Gold ins das Land einzuführen ist mit hohen Abgaben verbunden.
Seine Kinder erzieht er streng und erwartet von ihnen vollendete Manieren und Gehorsam ihm gegenüber. Zudem erwartet er, dass sie eigene Erfahrungen im Sachen Unternehmensführung machen, um später würdig zu sein, das Amt des Patriziers zu übernehmen. Dabei bezieht er sich nicht zwangsläufig auf Erstgeburt, sondern darauf, wer am geeignetsten ist.
In jüngster Zeit kam es zu einigen Streitigkeiten mit dem Haus Helfort wegen des Recht zum Goldschürfen am Skallien, bisher kam es jedoch zu keiner Eskalation. Lucius wird auf sein Recht bestehen, jedoch wird er einer bewaffneten Auseinandersetzung eher aus dem Weg gehen. Er ist Händler und kein Krieger. Doch sein Geschick als Unternehmer sollte man nicht unterschätzen.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Sep 08, 2013 8:24 pm

Name: Dared Melior

Stellung: Zweitgeborener Sohn des Patriziers von Merrisholt

Alter: 26 Jahre

Aussehen: Rein äußerlich hat Dared viel von seinem Vater. Zwar ist er einige Fingerbreit größer als dieser und somit wohl als durchschnittlich groß zu bezeichnen, doch er teilt dessen schmale, feingliedrige Statur. Er besitzt große, aber schmale Hände und Füße, einen langen Hals mit deutlich ausgeprägtem Adamsapfel und ein auffällig schmales Gesicht. Viele seine Züge ähneln denen seines Vaters, insbesondere die vorspringende, spitze Nase, sodass Dared wie eine jüngere Version des Patriziers wirkt. Einzig die haselnussbraunen Augen hat er von seiner Mutter. Dareds Haar ist von dunkler, brauner Farbe. Er trägt es halblang und eng am Schädel anliegend. Zudem lässt er sich einen Backenbart stehen.

Charakter: Dared ist ein Mann der Extreme. Er besitzt eine offene, herzliche Art, die ihn stets direkt auf die Leute zugehen lässt und ihm rasch Freunde schafft (insbesondere unter den jungen Damen), er ist jovial und wenn im besten Fall ein Quell guter Laune, der auf andere überspringt. Ebenso jedoch neigt er zu Jähzorn und Wutausbrüchen. Er ist impulsiv, handelt häufig unbedacht und wenn er gereizt wird rasch gewalttätig. Dabei geschieht es nicht selten, dass er vollkommen überzogene Grausamkeit an den Tag legt. Er ist kein Denker, sondern ein Mann, der es bevorzugt zu handeln. Zudem neigt er zu einem lasterhaften Lebenswandel mit zu viel Wein, zu vielen Frauen und insbesondere zu viel Glücksspiel.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Di Sep 10, 2013 7:20 pm

Name: Rhea

Stellung: Magistra; Beraterin im Hause Melior

Alter: 61 Jahre

Aussehen: Trotz ihres Alters geht Rhea noch immer fast ganz aufrecht. Ansonsten hat das Alter doch einige Spuren an ihrem Körper hinterlassen. Sie ist etwas rundlicher als in ihren jungen Jahren, ihre Haut ist fahl, das Gesicht gezeichnet von tiefen Furchen.
Ihr Haar ist scholohweiss, dünn und reicht ihr fast bis zum Boden. Sie ist eine relativ grosse Frau mit einer knolligen Nase und langen, dünnen Fingern. Ihre Kleidung ist weit und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie nur Blautöne trägt. Sie mag es edel und aufwändig. sie ist nicht mehr die Schnellste auf den Beinen, oft stützt sie sich auf einen knorrigen Stab.
Ihre Augen waren einmal tiefblau, doch inzwischen sind sie verblasst und leicht milchig. Sie sieht nicht mehr sonderlich gut.

Charakter: Ihr Charakter ist sehr vielseitig. Mit Rat und Tat steht sie der Familie Melior zur Seite, ist hilfsbereit und freundlich. Allerdings ist sie auch scharfsinnig. Ihr Alter hat ihren Geist nicht geschwächt, im Kopf ist sie klar wie die Nacht. Treu wie sie ist versucht sie immer den bestmöglichen Rat zu geben, wenn er benötigt wird. Äusserst selten wird sie wütend. Sie ist sehr geduldig und kaum aus der Ruhe zu bringen. Bisweilen beweist sie sogar recht viel Humor.

Anmerkung: Rhea ist bewandert was Kräuterkunde und ein wenig Magie angeht. Früher liess sie ihren Geist oft schweifen, nun da sie doch langsam schwächer wird, tut sie es nicht mehr so häufig. Sie kennt sich mit Arzneien aus, stand der Gattin des Patriziers bei ihren Geburten zur Seite.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Mi Sep 11, 2013 8:36 pm

Name: Lucretia Melior

Alter: 23

Stellung: Tochter von Bertram Melior, dem jüngeren Bruder von Lucius, Herr über die Minenstadt Rhyn

Aussehen: Lucretia hat ein schmales Gesicht mit feiner Nase und den smaragdgrünen Augen ihres Vaters. Ihr kastanienbraunes lockiges Haar fällt ihr bis auf die Schultern. Sie hat recht blasse Haut, doch ihr Blick deutet von einer wilden Entschlossenheit und Intensität.
Sie ist von schmaler, aber keineswegs dürrer Statur. Die Hände sind feingliedrig und geschickt, was sie sich auch gerne mal zunutze macht, um an Gegenstände heranzukommen, die eigentlich nicht für ihre Augen gedacht sind.
Lucretia trägt sehr gerne teure und elegante Kleidung, die sie stets der Situation anpasst und regelmäßig wechselt. Bei Kleidung scheut sie keine Mühen und man sieht ihr auch an, dass sie Wert auf teurere Kleidung legt.

Charakter: Lucretia war seit jeher von Ehrgeiz getrieben, eine Fähigkeit, die bei den Melior nicht nur geschätzt, sondern auch gefördert wird. Da sie jedoch als Frau primär die Aufgabe hatte, schön auszusehen und eines Tages eine politische Ehe einzugehen, wurde ihr Ehrgeiz kaum erfüllt.
Zudem war ihr Vater im Gegensatz zu Lucius wenig erfolgreich weshalb sie sich in den Kopf setzte, selbst für ihr Glück zu sorgen.
Sie ist verschlagen und manipulativ, und weiß, wie man Menschen gegeneinander ausspielt. Zudem ist sie sich der anziehenden Wirkung, die sie auf Männer hat bewusst und macht davon offen Gebrauch um zu erreichen, was sie will.

Anmerkung: Lucretias Vater, Bertram Melior, hat die Leitung der Stadt Rhyn im Nordwesten von Ornenberg inne. Jedoch ist Rhyn sehr abgelegen und abgesehen von einigen Minen für die Provinz eher von geringer Bedeutung. Bertram fehlte es im Gegensatz zu seinem Bruder am nötigen Handelsgeschick um Patrizier zu werden. In einer unwichtigen Stadt zu versauern war Lucretia aber nie recht.
Deshalb verbrachte sie weit mehr Zeit am Hof ihres Onkels, der ihre Durchtriebenheit erkannte und sich zunutze machte. Doch sie nutzt sein Vertrauen mindestens genauso aus.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Okt 27, 2013 3:14 pm

Name: Faustus -


Alter: 22


Stellung: keine Ahnung wie man das nennt


Aussehen: Faustus ist mit seinen knappen 1.80 durchschnittlich gross. Seine Augen sind blau und die Haare von einem etwas helleren Braun. Sie wirken ungepflegt, sind oftmals verfilzt. Einige Strähnen sind mit einfachen farbigen Perlen verziert. Da diese aus gefärbtem Holz bestehen, sind die Farbe inzwischen ziemlich ausgebleicht.
Die eine oder andere Narbe ziert seinen Körper, unter anderem sein Kinn und seine Brust. Seine Haut ist gut gebräunt, was davon zeugt, dass er oft draussen ist. Zudem ist er nur selten gründlich gewaschen. Seine Hände und Füsse sind schwielig.
Die Kleidung die er trägt ist verblichen, alles andere als wertvoll und zerschlissen. Die Stiefel die er trägt, wenn er sie denn trägt, sind ausgelatscht und weisen einige Löcher in der Sohle auf. Die Hosen sind aus Leinen und haben besonders an den Knien Löcher. Zudem sind sie ihm eine Spur zu klein.
Am Oberkörper trägt er meistens nur eine lederne Weste und an den Unterarmen trägt er Schütze aus Leder, verstärkt mit ein wenig Metall.


Charakter: Früher war Faustus ein relativ gelassener Mensch gewesen. Er hatte viel gelacht, war übermütig gewesen und hatte sich hemmungslos überschätzt. Er war stets frei von Verpflichtungen gewesen, hatte niemandem gehorchen müssen.
Seit er jedoch bei den Melior ist und auch die Pubertät hinter sich gelassen hat, ist er ruhiger und vor allen dingen ernster geworden. Er ist kühl und in sich gekehrt aber gewissermassen auch aggressiv.


Vorgeschichte: Als Faustus zwanzig Jahre alt war, geriet er an die Melior. Sein jugendlicher Übermut ging mit ihm durch und beim Glücksspiel trat er gegen den jüngeren Sohn des Patriziers an. Faustus erhoffte sich dabei, dem Adeligen eine Menge Geld abknüpfen zu können. Kurzum: Er versuchte den Melior zu betrügen, was allerdings gewaltig schief ging. Auf der Flucht wurde er aufgegriffen und dem Patrizier persönlich vorgeführt. Überraschenderweise liess dieser Gnade walten, doch dieser Akt der Güte stellte sich als alles andere als angenehm heraus.
Faustus musste dem Patrizier und dessen Familie absoluten Gehorsam und Loyalität schwören und im Gegenzug durfte er weiterleben.

Anmerkungen:
- Faustus ist der Sohn einer Zigeunerin. Später landete er gänzlich auf der Strasse und schlug sich als Dieb durch.
- Seine Lieblingswaffen sind vor allem Messer. Er kann auch mit dem Bogen umgehen, ist mittlerweile aber aus der Übung gekommen. Mit Feuerwaffen hat er noch keine wirklichen Erfahrungen gesammelt.
- Faustus ist ein begnadeter Reiter und Kletterer
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Mo Okt 28, 2013 5:52 pm

Name: Lothar Melior

Alter: 28

Stellung: Erstgeborener Sohn des Patriziers von Merrisholt - Lucius Melior


Aussehen: Lothar ist mit seinen 1.77 nicht der Grösste. Seine Statur ist mit den Jahren kräftiger geworden. obwohl er sich zeitweise ziemlich gehen lässt, ragt sein Bauch noch nicht allzu weit über den Bund seiner Hose hinaus.
Er trägt sein Haar kurz, dafür besitzt er einen ordentlichen Bart, der trotz seines nicht eben hohen Alters bereits von den ersten grauen Haaren durchzogen ist.
Seine Augen sind haben dieselbe Farbe wie die seines Vaters und er besitzt die selbe Nase.
Er kleidet sich teuer und dennoch bequem. Allerdings weiss er sich auch gut auszurüsten, um gut geschützt zu sein.


Charakter: Lothar ist ein relativ ernster Mann, der nur auftaut, wenn er unter guten Freunden oder Familienmitgliedern ist. Gutes und reichlich Essen kann ihn ebenfalls mit Erfolg aus der Reserve locken. Ansonsten ist er vernünftig, berechnend, ein Kopfmensch.
Wenn er sich gestört fühlt, kann er ziemlich unwirsch werden. Allerdings hört er anderen Leute ebenso gerne zu wie er sich selbst gerne sprechen hört und beleuchtet Probleme stets aus verschiedenen Perspektiven.


Anmerkungen:
Lothar ist mit einer Dame aus guten Hause verheiratet. Die Heirat war natürlich von seinem Vater arrangiert worden, doch allzu unglücklich war er über die Wahl seines Vaters nicht. Seine Frau ist zarte 17 Jahre alt und ist zur Zeit mit dem zweiten Kind schwanger. Sein erstes Kind war eine Tochter die nun fast zwei Jahre alt ist und Lothar ist genauso stolz auf sie als wäre sie ein Sohn.

Lothar hat seine Residenz im Hag am See, wo er sich insbesondere um die Herstellung und den Handel der dort hergestellten Büchsen kümmert.
Mit seinem Vater stet er rege in Kontakt und er kommt ihn auch immer mal wieder besuchen.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Do Jan 02, 2014 4:10 pm

Name: Graf Valimar Norell von Westernau

Alter: 43 Jahre

Stellung: Graf von Westernau, Gefolgsmann des Hauses Helfort

Aussehen: Valimar ist nicht eben das, was man eine eindrucksvolle Erscheinung nennen würde: von kurzem Wuchs und schmaler Statur neigt er vielmehr leicht dazu, zwischen anderen Menschen unterzugehen. Er ist hager mit langen, schlanken Gliedmaßen, spinnenartigen Fingern und spitzen Zügen. Sein Kopf ist schmal, die Wangenknochen hoch, Kinn und Nase spitz und hervor springend. Über den wässrig-blauen Augen wölben sich markante, buschige Augenbrauchen. Valimars Haar ist bereits weit zurück gegangen und bildet auffällige Geheimratsecken. Was ihm noch verblieben ist trägt er kurz und akkurat gestutzt. Die Farbe ist ein silbrig durchsetztes aschblond. Über viel Bartwuchs hat er nie verfügt, weshalb er sich lediglich einen kleinen, ein wenig zauseligen Kinnbart stehen lässt.

Charakter: Valimar ist ein Mann ohne besondere Talente. Weder ist er ein herausragender Taktiker, noch ein vorausschauender Planer. Er ist weder den Künsten sonderlich zugeneigt, noch sonderlich gebildet. Ein besonders intelligenter Mann ist er nicht. Allerdings ist er keineswegs unfähig. Seine Grafschaft verwaltet er gewissenhaft mit der Akkuratesse eines Beamten, die nicht zuletzt aus seiner Leidenschaft für Zahlen resultiert. Valimar ist ein strenger Herrscher. Er war nie sonderlich geliebt, also musste er stets den anderen Weg gehen, der einem Herrn offen steht, und beim Volk gefürchtet sein. Straftäter verurteilt er rasch und hart, lieber lässt er auch bei einem bloßen Verdacht hart durchgreifen anstatt zu riskieren, einen Verbrecher entkommen zu lassen. Recht und Ordnung genießen sind das Primat seiner Herrschaft. Gnade und Gutmütigkeit findet man nur selten bei ihm.
In seinen Jugendjahren war Valimar offener, freundlicher, herzlicher als er es heute ist, doch seit dem Tod seiner Frau neigt er zu düsterer Stimmung Melancholie. Er ist selten mit etwas zufrieden, auch wenn er oftmals selbst nicht sagen kann, was ihn stört, und neigt zu Tobsuchtsanfällen. Denen gegenüber jedoch, die sein Vertrauen genießen, zeigt er sich tief verbunden, hat stets ein offenes Ohr für ihre Warnungen und Ratschläge, nimmt sie ernst und behandelt sie als sich ebenbürtig, ungeachtet ihres Standes.

Anmerkung: Valimar Norell ist seinem Lehnsherrn, dem Fürsten Helfort, treu ergeben. Als Herr einer Grenzgrafschaft, die viel von Handel und Zöllen proftiert, ist ihm jedoch ebenso an gutem Auskommen mit den Herren von Ornenberg gelegen und er steht der Familie Melior offener gegenüber als die meisten anderen Füsten der Nordermark dies tun.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   So Feb 09, 2014 2:06 pm

Name: Sebastian „Zephyr“ Firenze

Stellung: Agent/Spion

Alter: 31 Jahre

Aussehen: Zephyr ist von sehr schmaler, beinahe magerer Statur. Bei näherer Betrachtung wirkt er, als wäre er nur knapp dem Hungertod entkommen. Seine Haut ist entsprechend von kränklich-bleichem Teint, auch sein Gesicht ist eher schmal mit hohen Wangenknochen.
Seine Augen sind von blassblauer Farbe und von tiefen Augenringen geprägt. Seine Kopfhaar ist von Natur aus kastanienfarben und reicht ihm etwa bis zu den Schultern. Somit ist es lang genug, dass er verschiedene Frisuren daraus machen kann.
Dies kommt ihm bei seiner Arbeit sehr zupass, denn sein natürliches Aussehen ist in der Tat nur den wenigsten Menschen bekannt. Da er regelmäßig spionieren muss, schlüpft er in unterschiedlichste Rollen und um dies zu erreichen maskiert er sich in regelmäßigen Abständen. Seine Frisur, Kleidung und Gesichtsbehaarung passt er stets der Mission an und durch recht umfassende Kenntnis der Pflanzen kann er auch Schminke herstellen, die seine Augenringe verbirgt und die Gesichtsfarbe anpasst. Mit den richtigen Zutaten kann er auch seine Haare färben, doch die Herstellung der entsprechenden Mittel ist aufwendig.

Charakter: Entgegen seines eher fragilen Äußeren wirkt Zephyr auf Außenstehende wie ein lebensfroher, jovialer Mensch, zumindest wenn er nicht gerade in eine Rolle schlüpft. Er scheint die meiste Zeit nichts richtig ernst zu nehmen und sich über die Menschen in seiner Umgebung lustig zu machen.
Doch wenn man genauer hinsieht, kann man in seinen Augen ein wissendes Blitzen erkennen, das davon deutet, dass er mehr weiß, als er zugeben möchte. Seine konstanten Winkelzüge machen es schwer zu erkennen, was er wirklich denkt und zu wem er tatsächlich in Treue steht.

Hintergrund: Wo Sebastian genau herkommt, der meistens unter dem Decknamen "Zephyr" unterwegs ist, wissen wohl nur noch er selbst und jene, die ihn einst gefunden haben, um aus ihm den Diener hoher Adliger zu machen. Dieses Wissen teilt Zephyr allerdings mit niemandem.
Fakt ist, dass er eine umfangreiche Ausbildung genoss und im Laufe der Jahre immer wieder von hohen Herren als Spion verwendet wurde. Er ist ein professioneller Verkleidungskünstler und ein Meister im Beschaffen von Informationen. Im Stillen zieht er die Fäden und liebt es zu sehen, was für Kreise es schlägt, wenn man nur einen kleinen Kiesel in einen Teich wirft.
Im Moment ist er in der Nordermark aktiv und scheint seinen Platz unter den Bauern gefunden zu haben. Es scheint, dass er die Aufstände beobachtet...und teils anstachelt, aus welchem Grund auch immer.
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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Sa Mai 03, 2014 3:05 pm

Name: Gräfin Amelia van Silvaborg

Stellung: Gattin des Grafen Clawford von Jenienburg, Gefolgsleute der Helforts

Alter: 41 Jahre

Aussehen: Ihre Haut ist dominiert von einer gepflegten Blässe, das Gesicht ist recht schmal geraten. Sie hat überaus feine Finger und einen langen Hals. Auch die Lippen sind eher dünn geraten, mehr als ein schmales, mehrdeutiges Lächeln bekommt ihr Mund selten zustande.
Amelias einst kupferfarbene Haare fangen mit fortschreitenden Alter langsam an, ihren Glanz zu verlieren. Ein Umstand, dem sie entgegenwirkt, indem sie sie zu aufwändigen Frisuren zusammenbinden lässt und einiges an Geld in teure Färbemittel investiert.
Sie geht selten ungeschminkt aus dem Haus. Gerne kleidet sie sich in figurbetonende Gewänder, trägt ihre feine Nase mit erhobenem Haupt und betrachtet die Menschen prüfend aus ihren grünen Augen.

Charakter: Amelia hat bereits früh gelernt, dass gewisse Opfer gebracht werden müssen, um in der Welt der Adelshäuser seine Stellung zu behaupten. Infolgedessen ist sie überaus ehrgeizig, legt viel Wert auf ihren Ruf und verzeiht keine Stilbrüche.
Sowohl was ihre Wertvorstellungen als auch ihre Etikette angeht orientiert sie sich an dem, was man gewöhnlich von einer adeligen Dame erwarten würde. Von Leuten ihres Standes erwartet sie ein tadelloses Auftreten und ein Verhalten, das dem eines Edelmanns oder einer Dame entspricht. Untergebene behandelt sie mit kalter Strenge und erwartet bedingungslosen Gehorsam.
Im Gespräch mit anderen Menschen ihres Standes gibt sie sich überaus höflich und durchaus charmant. Genauso sehr beurteilt sie jedoch jeden Menschen den sie trifft in erster Linie danach, wie dieser ihr nützlich sein kann. Wenn sie den Reichtum oder Einfluss ihrer Familie steigern kann, sind ihr dafür alle Mittel recht.
Eine unterliegende Bitterkeit dominiert ihren Charakter. Sie hat das Gefühl, ihre Jugend durch die frühe Hochzeit verloren zu haben und versucht dies durch ein Leben im Prunk auszugleichen.

Hintergrund: Ursprünglich einem Adelsgeschlecht aus Arfenheim entstammend, wurde Amelia schon in jungen Jahren an den weit älteren Grafen Clawford verheiratet, um den Einfluss ihrer Familie auszuweiten. Amelia war davon wenig begeistert. Ein Leben in Reichtum umgeben von Kunst und Musik gewohnt, hatte sie sich eine Hochzeit mit einem weit jüngeren und eleganterem Fürsten erhofft. Der Graf von Clawford zog jedoch einen ruhigen, beschaulichen und naturnahen Lebensstil vor, an den sie sich nie recht hatte gewöhnen können.
Nicht gewillt, den Rest ihres Lebens in Abgeschiedenheit zu verbringen, begann sie im Verlauf ihrer Ehe, sich für den Seehandel in Jenienburg einzusetzen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Dadurch steigerte sie den Reichtum der Provinz, bestrebt ein Leben führen zu können, das eher ihren Maßstäben entspricht.
Der Graf von Clawford war von ihrem wachsenden Ehrgeiz unter dem sie auch ihre Kinder vernachlässigte, besorgt, doch entschied er sich, sich nicht einzumischen. Er hoffte, sie würde dadurch ihre enttäuschten Hoffnungen überwinden. Als er jedoch mit zunehmendem Alter krank wurde, lenkte die Gräfin zunehmend die Geschicke der Provinz.
Die jüngsten Ereignisse in der Nordermark scheinen sie nur bedingt zu beunruhigen. Einige munkeln, sie erhoffe sich daraus einen Vorteil, doch wie genau dieser aussieht ist ungewisse.




Name: Robert Clawford von der Mondwacht

Stellung: Erster Sohn des Grafen von Jenienburg, Gefolgsmann von Oswin Helfort

Alter: 24 Jahre

Aussehen: Robert hat ein langes, hageres Gesicht mit blasser Haut und einer geraden Nase. Schmale, dunkle Ringe zieren den Bereich unterhalb seiner blassblauen Augen, wodurch Roberts Zügen ein Anflug von Müdigkeit verliehen wird. Dennoch ist sein Blick erstaunlich stechend, wie manche behaupten sogar düster. Er gilt als eine der wenigen Personen in der Nordermark, die nichts weiter als ein Starren benötigen, um jemandem Furcht einzuflößen.
Seine Haare sind von einem dunklen Braun, das an die Rinde eines alten Baumes erinnert. Hinten ist es ihm zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der ihm knapp über die Schultern geht. Von der Statur her ist er schmal und drahtig. Seine Bewegungen sind gewandt und geschickt, er ist gut durchtrainiert und ausdauernd. Es heißt, sein Gang habe etwas lauerndes an sich, wie bei einem Wildtier auf der Pirsch.

Charakter: Sowohl bei jenen, die ihn weniger gut kennen, als auch in seinem näheren Bekanntenkreis gilt Robert als verschroben und schwer zu durchschauen. Er ist nicht besonders gesprächig, hat wenig Geduld für die Winkelzüge am Hof und eine Tendenz zum Sarkasmus.
Die emotionale Distanz seiner Mutter hat ihn eine gewisse Abneigung zum Leben am Hof entwickeln lassen. Allgemein hat er für Menschenmassen nicht viel üblich und zieht es vor, Zeit in der Natur zu verbringen, sei es für die Jagd oder für Kontrollgänge in der Provinz.
Wer ihn näher kennenlernt wird feststellen, dass Robert eine sehr ruhige und nachdenkliche Person ist, die die Dinge selten überstürzt. Seinen Seelenfrieden findet er besonders in Wäldern, wo er auch eine philosophische Seite entwickelt.

Hintergrund: Als erster Sohn des Grafen Clawford ist Robert der direkte Erbe von Jenienburg und den umliegenden Ländern. Auf seine Stellung als künftiger Graf bereitet er sich angemessen vor, auch wenn ihm besonders die Rolle, die er in der Politik spielt und spielen wird, wenig Freude bereitet.
Von seiner Mutter erfuhr er nur wenig Zuneigung, weshalb er schon in jungen Jahren lieber Zeit auf dem Anwesen Mondwacht als in Jenienburg verbrachte. Sein Vater und weitere Verwandte erzogen ihn zu einem ernsten, pflichtbewussten Menschen, der bereit ist, zu tun was nötig ist, wenn die Zeit reif ist.
Die jüngste Krankheit seines Vaters bereitet ihm Sorge, nicht nur wegen dessen baldigen Todes sondern auch dem, was ihm danach bevorsteht, nämlich die Leitung seiner Provinz. Er weiß, dass er sich engagieren muss, da es andernfalls seine Mutter tun wird. Bewusst, welche Spiele sie spielen kann, ist er fest entschlossen, nicht zu ihrer Marionette zu werden.
In der kompletten Provinz Jenienburgs und den umliegenden Ländern genießt er einen Ruf als hervorragender Bogenschütze.
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Nick

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BeitragThema: Re: Dramatis personæ   Sa Jul 04, 2015 3:26 pm

Name: Meyne Hjinson

Stellung: Sohn einer Bauersfamilie in Westernau, im Dienste des Grafen Norell

Alter: 14 Jahre

Aussehen: Meyne ist von hagerem, aber durchaus kräftigem Körperbau. Durch die Arbeit auf dem Feld ist seine Haut rau und wettergegerbt, seine kräftigen Hände sind schwielig.
Das Gesicht ist schmal und kantig, dominiert von einer groben Nase. Die buschigen Haare sind hellbraun, über den wasserblauen Augen thronen dichte Brauen. Sein Gesicht wird meistens von einem recht ernsten Ausdruck dominiert.

Charakter: Meyne ist stoisch, direkt und widerspenstig. Er trägt sein Herz auf der Zunge und sagt stets geradeheraus, was er denkt. Durch seine unverblümte Art hat er die Tendenz, in Schwierigkeiten zu kommen.
Als Kind einer Bauernfamilie weiß er harte Arbeit durchaus zu schätzen und hat gelernt, unter widrigen Umständen das beste aus der Situation zu machen. Er ist zäh und anpassungsfähig, aber auch misstrauisch gegenüber Fremden.
Seit jeher hat der Junge ein wildes Temperament und einen kurzen Geduldsfaden. Der Schock über den Tod seiner Eltern sitzt ihm immer noch im Nacken. Er versucht, seine Gefühle hinter einem barschen Auftreten zu verbergen.

Hintergrund: Meyne wuchs als Bauerssohn unter einfachen, aber nicht wirklich unglücklichen Verhältnissen auf. Der Hof seiner Eltern lag recht nah an der Burg von Westernau und hatte meist gute Ernten eingebracht. So hatten sie trotz des niedrigen Standes ein recht gutes Leben und mussten selten wirklich Hunger leiden.
Als Grim Helfort einmal auf einem regulären Besuch in Westernau war, freundete er sich schnell mit Meynes Eltern an. Die direkte, unverblümte Art der Familie sagten dem Fürstensohn zu. Meyne vertraut Grim und hat vor ihm einigen Respekt.
Der Hof seiner Eltern wurde von den Aufständischen niedergebrannt, seine Eltern getötet. Meyne selbst wurde als Geisel genommen, da Zephyr von der Freundschaft der Familie zum Fürsten gehört hatte.
Nach seiner Befreiung sieht Meyne einer unsicheren Zukunft entgegen.
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Dramatis personæ
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