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Nick

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BeitragThema: Syndicate   So Jun 29, 2014 12:18 pm

Syndicate

Es wäre wohl keinesfalls übertrieben zu behaupten, dass die Stadt Xenon das beeindruckendste Gebilde dieser Welt ist. Im Laufe der Jahrzehnte geradezu unbändig gewachsen, zog sie immer mehr Zuwanderer vom gesamten Erdball an. Außenstehende wundern sich stets über die merkwürdige Anziehungskraft, die dieser Ort auf die Menschen ausübt. Nur wenige Menschen, die sich je nach Xenon aufgemacht haben, sind jemals zurückgekehrt. Wenn jemand spurlos verschwindet, ist es nahezu sprichwörtlich geworden, dass Xenon ihn verschlungen hat.

In der Tat Xenon ist eine Welt für sich. Doch was ist es, was die Menschen in solchen Massen an diesen Ort treibt? Ist es der Reiz der Großstadt? Das Wissen, Teil von etwas Größerem zu sein? Die schier endlose Freiheit, die dieser Ort verspricht? Die Möglichkeit, tun und lassen zu können, was man will?

Eine schwierige Frage und nicht jeder auf den Straßen von Xenon wird sie dir beantworten können. Schließlich ist Xenon eine Metropole, wie jede andere auch, nicht wahr? Es gibt riesige Hochhäuser, hervorragende Schulen und Universitäten. Die Zügel des Gesetzes wurden in dieser Stadt seit jeher locker gehalten und unter den Bürgermeistern war es ein ungeschriebenes Gesetz, es mit den Regeln nicht so streng zu sehen. Die Menschen kamen an diesen Ort für Freiheit und Unabhängigkeit. Regeln und Ordnung waren etwas für den Rest der Welt.

So lebte Xenon lange Zeit in den Tag hinein und genoss die Stellung die ihm zuteil wurde. Doch die Sonne muss immer irgendwann untergehen. Und wenn die Nacht hereinbricht, müssen die Menschen erkennen, dass Freiheit ihren Preis hat.

Es war jedem bewusst, dass sich nachts in den Gassen zwielichtige Gestalten herumtrieben. Xenon war die größte Stadt de Welt. Wie hätte sie sich so nennen können, würde sie keine Wesen der Schatten anziehen?
Prostitution, Drogenhandel, Waffenschieberei: all das gab es seit jeher in Xenon, wie in jeder anderen Stadt auch. Mit jedem Jahr das verging, wurden es mehr. Das verwunderte niemanden. Mit so etwas musste man hier rechnen. Aber wer genau hinsah musste erkennen, dass jedes Verbrechen immer deutlichere Fußspuren hinterließ. Dass sich hinter der Kriminalität ein System entwickelte.

Nur schleichend kamen die Veränderungen, doch irgendwann wurde die Gefahr greifbar. Niemand sprach es laut aus, doch die Straßen von Xenon wurden mit jedem Tag, der verstrich, unsicherer. Wer sich nachts allein auf der Straße war, würde spurlos verschwinden und nie mehr gesehen werden. Und obwohl sie nie an die Öffentlichkeit traten, all ihre Aktionen im Schatten der Dunkelheit ausführten, wisperte man bald den Namen der Organisation.

Das Syndikat.

Die einst gesetzlose Stadt gehorchte nun seinen Regeln. Das Syndikat bestimmte, was gespielt wurde und wer sich ihm in den Weg stellte, wurde von den Tiefen von Xenon verschlungen. In der Tat, Freiheit hat ihren Preis. Doch manche Menschen sind bereit ihn zu zahlen.

Krieg in den Schatten


Das Syndikat teilte und herrschte. Seine Feinde wurden beseitigt, doch seine Freunde reichlich belohnt. Manche arrangierten sich mit der Situation. Andere wollten dies nicht hinnehmen. Dies war Xenon. Dieser Ort stand für Freiheit. Und er sollte keinem Gesetz gehorchen. Keiner Regierung und keinen Verbrechern.

So entschieden sich jene, die noch wirklich das Sagen in der Stadt hatten, den Kampf aufzunehmen. Aber auf ihre Weise. Keine Polizei würde sich jemals mit dem Syndikat messen können. Und das war nicht der Stil von Xenon. Wenn das Syndikat spielen wollte, dann sollte es sein Spiel bekommen.

Nach und nach begannen Gelder zu fließen, zu jenen, die das Machtmonopol nicht hinnehmen wollten. Wo einst das Syndikat die Stadt in eisernem Griff hielt, entstand nun ein immerwährender Machtkampf zwischen Straßenbanden, Mafiosi und Verbrecherringen, die sich untereinander bekämpften. Für die wahrhaft Mächtigen war es kein Problem, diese Banden gegeneinander auszuspielen, wenn eine zu mächtig wurde. Zeitgleich verlor das Syndikat immer mehr an Macht, bis es scheinbar nur noch eine Organisation unter vielen war.

Aber Macht ist wie eine Droge. Wer ein Mal davon gekostet hat, der kommt davon so schnell nicht wieder los. Und das Syndikat entschloss sich, dass man dieses Spiel auch zu zweit spielen konnte.

Während im Untergrund der Krieg in den Schatten tobt, versuchen die meisten Bürger, sich damit abzufinden und ihr Leben zu leben. Doch sich den Mächten zu entziehen, die hier am Werke sind, ist kaum möglich. Viele treten lieber einer der zahllosen Banden und Organisationen bei, als zwischen ihnen zerrieben zu werden. Und der ein oder andere fragt sich, ob er nicht auch ein Stück vom Kuchen abhaben könnte. Denn in Xenon kann man alles bekommen, was man will. Man muss nur bereit sein, den Preis zu zahlen.

Schritt in die Schatten

Während in anderen Vierteln ein Krieg tobt, schien in Charlestown lange Zeit ein stillschweigender Waffenstillstand zu herrschen. Natürlich wird auch hier das ein oder andere krumme Ding gedreht, doch im Vergleich mit dem Rest von Xenon schien man hier lange Zeit ein „waffenfreie Zone“ eingerichtet zu haben. Einer der größeren Bahnhöfe, diverse Schulen und Hochschulen sowie kleinere Unternehmen und Vergnügungsviertel sind hier angesiedelt.

Auf Dauer bleibt jedoch kaum jemand dort. Denn es ist mehr eine Art Übergang, zu nah am Wahnsinn der Stadt, als dass man ihn nicht sehen könnte. Wer hierhin kommt, geht entweder so schnell wie er gekommen ist...oder er bleibt in Xenon, für immer. Langsam scheint es jedoch, dass jemand den brüchigen Frieden zu bedrohen beginnt.

In jüngster Zeit hat die Zahl der Dealer erstaunlich zugenommen. Immer stärkere Mittel kommen in Umlauf und nicht jeder überlebt, den harten Stoff. Auch Menschenhändler, die sich sonst eher in anderen Stadtvierteln umgesehen haben, strecken langsam ihre Finger nach dem Tor aus. Menschen verschwinden und manche fragen sich, ob das neue Krankenhaus etwas damit zu tun hat.

Das gefällt nicht allen. Denn tief in ihrem Inneren waren sich alle einig, das jeder ein Anrecht auf das Frischfleisch der Stadt hat. Solange sie sich nicht aus Charlestown hinauswagten, waren sie tabu. Somit schicken die Machttragenden der Stadt ihre Agenten nach Charlestown, um der Sache auf den Grund zu gehen. Viele wollen den Drahtzieher dieser Aktionen tot sehen und in der Unterwelt ist bereits ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Andere hingegen würden einen Mann dieser Kategorie gerne auf ihrer Seite wissen.

Ein Sturm braut sich über Charlestown zusammen. Manche wird er hinwegfegen, für andere wird er Rückenwind. Und für so einige Einwohner von Xenon wird nichts mehr sein wie zuvor...



Regeln

Den Spielern ist es vollkommen freigestellt, ob ihre Charaktere neu in Xenon sind oder bereits länger in seinem Netz gefangen sind. Euer Charakter kann zunächst auch als völliger Neuankömmling nach Xenon kommen und sich immer weiter darin verstricken. Oder er ist bereits selbst Mitglied im Syndikat oder seiner eigenen Bande.

Wichtig ist jedoch, dass dies eher ein RPG „für Erwachsene“ wird. Das heißt nicht, dass es Orgien von Sex und Gewalt geben wird, wir werden uns an die Forenregeln halten. Sensible Themen wie organisiertes Verbrechen, Drogenhandel, Entführungen und ähnliches bilden aber einen essentiellen Bestandteil. Überlegt euch also besser zwei Mal, bevor ihr ein Kind hierher schickt, unter Umständen könnten eure Charaktere nicht besonders viel Spaß haben.

Zunächst können sich die Konflikte jedoch auch auf kleinere Bandenkriege beschränken, die noch relativ entschärft sind. Unter Umständen können die Charaktere also auch am Rand der Schatten wandeln und abseits kleinerer Konflikte ein halbwegs normales Leben führen. In Xenon können kleine Aktionen aber große Wellen schlagen, seid also lieber auf der Hut, mit wem ihr euch anlegt.

Das Setting ist Contemporary, spielt also höchstens ein paar Jahre in der Zukunft. Die Technologie entspricht zu großen Teilen dem heutigen Stand, was nicht heißt, dass ihr nicht auch kleine Neuerungen und Wunderwerke einführen könnt. Haltet es aber stets im Bereich des Glaubwürdigen, Godmoding ist schließlich verboten.

Jedoch möchte ich auch betonen, dass wer sich entschließt teilzunehmen, sich bitte auch regelmäßig beteiligen soll. Ich erwarte keinesfalls täglich neues Posts, wer sich jedoch entschließt teilzunehmen, sollte in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen melden und zur Handlung beitragen, sollte er eine freie Minute finden. Wenn das nicht funktioniert und ich einige Wochen nichts höre, werde ich die Aktion abblasen.



So, nachdem ich hier eine ausführliche Warnung ausgesprochen habe und ihr wisst, worauf ihr euch hier einlasst, nun zur alles entscheidenden Frage: Wer von euch hätte den Gefallen an dieser Geschichte?
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BeitragThema: Re: Syndicate   So Jun 29, 2014 4:51 pm

Ich mag ja Gross-Stadtrpgs, auch weil ich da immer schön Möglichkeiten sehe für viel Nebencharaktion und Überlappungen.. Aber ich muss ernsthaft sagen, ich versteh hier noch nicht so ganz, was dann der Plot an sich wäre, ob du da schon was geplant hast, oder es dann einfach recht zufällig verläuft. Weil gerade am Anfang recht auf Zufall aufzubauen, kann echt schlecht rauskommen, wie ich bisher festgestellt hab :'D
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Nick

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BeitragThema: Re: Syndicate   So Jun 29, 2014 6:31 pm

In der Tat benötigt die Idee noch ein wenig Feinschliff. Das zufällige Verläufe nicht so viel bringen, haben wir in der Tat bisher schon gesehen, weshalb ich an dem Grundkonzept noch ein wenig arbeiten muss.

Um die Sache übersichtlicher zu gestalten, war mein Gedanke, das Ganze erst einmal auf den Stadtteil Charlestown zu beschränken. Wo neuerdings Menschen verschwinden und diverse Leute an einer Überdosis harter Drogen sterben.

Eine Idee wäre zum Beispiel folgendes: Eines abends in einer Disco, scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen, die Leute tanzen trinken, amüsieren sich...bis auf einmal ein Haufen Leute erst anfängt zu zittern, mit einem Mal schrecklich bleich wird. Bevor die Leute wissen, was geschieht, tritt ihnen auf einmal Schaum vor den Mund, und die Tanzfläche ist mit Leichen bedeckt.

Kaum haben die Überlebenden erkannt, was passiert ist, wird der Laden auf einmal von einem "Sicherheitsdienst" gestürmt, der die Leichen in Beschlag nimmt und alle übrigen Anwesenden festnimmt. Doch entgegen ihrer Erwartungen handelt es sich bei den Truppen nicht um Polizisten, sondern um Anhänger des Syndikates, die sie unter vorgehaltener Waffe fragen, für wen sie arbeiten.

Als die Gefangenen beteuern, dass sie keine Ahnung haben, was hier los ist, unabhängig davon, ob sie die Wahrheit sagen oder nicht, entscheidet sich der Syndikatschef, er wolle mal nicht so sein. Er lässt sie alle am Leben...wenn sie ihm helfen, den neuen Drogenmischer zu finden. Schließlich sind die meisten von ihnen neue Gesichter und könnten bei der Spionage vonnutzen sein. Sollten sie sich unkooperativ zeigen...nun, Xenon hat schon die ein oder andere Person verschlungen.

Den Chef des Drogenkartells würde ich übernehmen und so gäbe es für die Charaktere zumindest Mal ein gemeinsames Ziel. Wie sie dieses erreichen, ob sie sich an die Anweisungen des Syndikats halten oder doch jemand anderem die Treue halten ist nochmal eine andere Geschichte.

Das wäre zumindest ein Vorschlag. Aber falls es noch weitere Ideen gibt, ich bin ganz Ohr.
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BeitragThema: Re: Syndicate   So Jun 29, 2014 6:47 pm

Ja, das hört sich schon mal nach einem guten Vorschlag an. Eine Oberheit, die das Geschehen ein wenig lenken kann, ist immer gut ^^
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Sozo no Yume
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BeitragThema: Re: Syndicate   Mo Jun 30, 2014 8:55 am

Also an sich find ich es auch ganz interessant. Wie Nickel versteh ich noch nicht so ganz, worauf das hinauslaufen soll, aber man kann sich ja überraschen lassen Smile
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Nick

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BeitragThema: Re: Syndicate   Mo Jun 30, 2014 5:54 pm

Mjoah, muss selbst feststellen, dass da noch bisschen was dran zu tun ist. Daher stelle ich hier erstmal das grobe Setting vor und feile noch bisschen am eigentlichen RPG-Konzept. Ich denke wir haben alle was davon, wenn bisschen klarer ist, worauf es hinausläuft, also will ich erstmal nichts übereilen. :'D

Falls es aber Ideen oder Vorschläge gibt, immer her damit. ^^
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